Abaco-Wildpferd

Der Ursprung der Abaco-Wildpferde war bis 1998 rätselhaft. Man vermutete, daß sie irgendwann mit spanischen Siedlern auf die Inseln kamen und die Nachfahren freigelassener oder entlaufener spanischer Pferde sind.
1998 wurde mittels eines DNA-Testes ermittelt, daß die Pferde bis zu 99% genetisch rein spanischen Blutes sind – und daß höchstwahrscheinlich seit über 250 Jahren kein Fremdblut in die Rasse eingekreuzt wurde.
Aufgrund der für Pferde schwierigen Lebensbedingungen auf den Inseln wurden sie von den Einheimischen verehrt und beschützt, doch im Laufe der Jahre gerieten sie immer mehr in Vergessenheit.
Das Überleben der Wildpferde wurde hauptsächlich durch die dichten Kiefernwälder gesichert, die ihnen Schutz und Schatten vor der erbarmungslosen Sonne boten.
In den Sechzigern allerdings beschloss man eine Straße zu bauen, für die der Wald gerodet wurde und die Zahl der Wildpferde verringerte sich dramatisch.
1991 wurde ein kleiner Restbestand der bis dato schon für ausgestorben gehaltenen Wildpferde auf den Ländereien von Lynn und Henry Roberts wiederentdeckt.
Man wurde sich schließlich bewusst, daß diese beinahe reinblütigen Spanier einen extrem hohen Seltenheitswert haben und sehr wertvoll sind.
Heute leben sie in einem Reservat, wurden unter Naturschutz gestellt und ihr Bestand gilt als gesichert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.