Gruppenauslaufhaltung

Haltung in der Herde

Gruppenauslaufhaltung ist die natürlichste Art der Pferdehaltung. Die Pferde bewegen sich als Herde frei zwischen Laufstall, befestigtem Auslauf und Weide und haben dauernd direkten Kontakt miteinander.

Das Pferd ist ein Herdentier. Es lebt in Gruppen von 10 bis 15 Tieren. In der Gruppe herrscht eine natürliche Hierarchie, verbunden mit einem ausgeprägten Sozialverhalten. Im natürlichen Umfeld bewegt sich das Pferd bei der Nahrungsaufnahme 10 bis 18 Stunden täglich und legt dabei etwa 30 km zurück. Die Gruppenauslaufhaltung bildet den bestmöglichen Rahmen als Ersatz für diese natürliche Lebensweise.

Die Anlage für die Gruppenauslaufhaltung besteht aus Laufstall, befestigtem Auslauf und Weide. Die drei Bereiche bilden eine Einheit, die Pferde können sich einzeln, als Gruppe oder als ganze Herde zwischen diesen Bereichen frei bewegen und haben uneingeschränkten Kontakt zueinander. Für eine größere Anzahl von Pferden (20 bis 50) werden diese in mehrere Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe bekommt einen eigenen Laufstall und Auslauf, die aber ebenfalls für alle Pferde in der Gruppe frei zugänglich sind und direkten Zugang zur gemeinsamen Weide haben.


Foto: von Axel Newe, Bremerhaven [GFDL oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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