Bei Hindernisrennen starten eigens dafür gezüchtete Pferde. Die Distanzen bei Hindernisrennen sind länger als bei Flachrennen, also ist das Durchschnittstempo etwas langsamer als in anderen Rennen.
Pferde, die bei Flachrennen keine guten Zeiten gelaufen sind, deshalb oft gute Leistungen bei einer Strecke mit Hindernissen. Jedes Pferd hat andere Schwächen und Stärken und jede Rennstrecke bietet andere Herausforderungen.

Beim Springen im Gelände sind die Strecken mit festen Hindernissen versehen, deren Bestandteile sich nicht abwerfen lassen. Sie fallen erst bei härten Stößen um. Damit will man verhindern, daß sich die Pferde eventuell darin verheddern. Dafür sind die Hindernisse im Vergleich zu denen, die bei Springturnieren benutzt werden, etwas niedriger, da Bodenneigung und Tempo den Ablauf beim Geländespringen schon genug erschweren.
Über die Geländestrecke verteilt gilt es natürliche Hindernisse bestehend aus Gräben, Wällen und Hecken, sowie künstlich angelegte natürlich aussehende Hindernisse zu überwinden. Für die Gestaltung der Strecke, die so natürlich wie möglich wirken soll, werden Langholzwagen, Gatter und Baumstämme verwendet. Außerdem wird darauf geachtet, daß immer ein Vorbeireiten möglich ist.