Als Kronentritt bezeichnet man Verletzungen, die sich das Pferd im Bereich des Kronrands zugezogen hat. Also an der Stelle, wo die Haut des Beines in den Huf übergeht. Verletzungen an dieser Stelle kann das Pferd sich selbst zugezogen haben, zum Beispiel durch eine ungeschickte Bewegung durch Anstoßen an scharfen Gegenständen, oder die Verletzung wurde durch Tritte von anderen Pferden verursacht.
Je nach Schweregrad und Tiefe der Verletzung kann ein Kronentritt zu Lahmheit führen. Zusätzlich können sich eitrige Infektionen ausbreiten oder Risse im Huf entstehen, bis hin zu Hornspalten.
Als erste Maßnahme sollte die Wunde gesäubert werden. Der Tierarzt entscheidet je nach Schweregrad der Verletzung, ob eine halbmondförmige Vertiefung in das Horn um die Wunde herum geraspelt oder geschnitten werden muss. Tiefe Wunden müssen sogar genäht werden, damit der Huf beim Nachwachsen sich nicht verformt. Der Tierarzt behandelt die Wunde anschließend antiseptisch, verabreicht eine Tetanus-Prophylaxe und legt zum Schluß einen Druckverband an.